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Überwältigende Gastfreundschaft und exotische Eindrücke
Jäger Direkt-Mitarbeiterin begleitet Produktion des Strahlemann-Kalenders 2011 in Indien
Der indische Subkontinent war für Yvonne Lehmann schon seit langem ein Land der Träume: Hunderte Bollywood-Filme nennt sie ihr Eigen, zahlreiche Bücher, Reisereportagen und Filme haben ihr dieses exotische Ziel nahe gebracht. „Durch Zufall habe ich das Fotobuch „Die Kinder des Tsunami“ von Pietro Sutera in die Hände bekommen und war sofort begeistert“, berichtet die Mitarbeiterin von Jäger Direkt. Umso größer war jetzt ihre Freude, als sie die Produktion des ebenfalls von Sutera fotografierten Strahlemann-Kalender 2011 in Indien begleiten konnte.
Drei Wochen verbrachte Yvonne Lehmann in Südindien, erlebte die Produktion des neuen Strahlemann-Kalenders, besuchte das Strahlemann-Kinderheim in Nagapattinam und knüpfte durch viele Gespräche enge Kontakte zu Land und Leuten. Möglich machte dies erst eine Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber. „Jäger Direkt hat mir die Reise finanziell ermöglicht, ich habe meine Urlaubstage eingebracht. Ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeit, Indien endlich selbst kennenzulernen“, so Yvonne Lehmann, die seit über zehn Jahren bei Jäger Direkt in der Logistik tätig ist.
Ein „Kulturschock“ sei die Ankunft in Indien nicht gewesen. „Ich wusste vorher sehr gut, was mich erwartet. In Indien angekommen, habe ich mich sofort wohl gefühlt“, sagt Yvonne Lehmann weiter. Am meisten beeindruckte sie die Offenheit der Menschen. „Die Gastfreundschaft, selbst in ärmlichsten Verhältnissen, war einfach überwältigend. Außerdem finde ich es faszinierend, wie respektvoll in Indien mit Traditionen umgegangen wird.“
Respekt, den sie in Deutschland oft genug vermissen würde. „Im direkten Vergleich sind der Respekt und die Achtung der Menschen voreinander in Indien ungleich größer als bei uns.“ Viele Familien hat sie besucht und in Gesprächen einen eigenen Eindruck der Lebensverhältnisse gewonnen. „Die Menschen hoffen, so etwas wie den Tsunami nie wieder erleben zu müssen. Der größte Wunsch der Familien ist eine bessere Zukunft und eine Schulausbildung für ihre Kinder. Strahlemann ist hier zur richtigen Zeit am richtigen Ort aktiv.“
Und was hat Yvonne Lehmann aus den drei Wochen in Indien mitgenommen? „Man ist hier in Deutschland viel dankbarer für das, was man hat, wenn man die Armut an anderen Orten der Welt erlebt hat.“ Dennoch, das steht für sie fest, will sie das Land auf jeden Fall wieder besuchen. „Dafür spare ich bereits.“ Und bis dahin reißt der Kontakt nicht ab. Mit vielen Menschen, die sie in Indien kennenlernte, bleibt Yvonne Lehmann weiter per E-Mail in Kontakt.