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Soziale Woche bei JÄGER DIREKT

Eine wertvolle Erfahrung


So starteten die Auszubildenden von JÄGER DIREKT in ein für sie ganz neues Arbeitsumfeld. Die Zusammenarbeit mit den Menschen mit Handicap war für die Azubis anfangs ungewohnt. Denn, wie sie selbst in der Einführung am ersten Tag erfahren haben, gehen wir solch neuen Situationen gerne aus dem Weg, weil wir selbst nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Schnell war jedoch das Eis gebrochen und es war klar, dass mit Respekt, Rücksichtname und Offenheit einer guten Zusammenarbeit nichts im Wege stand. Die Azubis waren besonders von der Herzlichkeit und Wärme begeistert, die ihnen von den Menschen mit Handicap entgegengebracht wurde.

„Ich habe die Menschen mit Handicap ganz normal in ihrem Arbeitsalltag kennenlernen dürfen“, fasst Marcel stellvertretend für seine Mit-Azubis die Erlebnisse zusammen: „Positiv in Erinnerung bleibt mir, dass sie die kleinen Dinge im Leben genauso schätzen wie die Großen. Deshalb möchte auch ich die kleinen Dinge im Alltag mehr schätzen.“

Alltägliches bewusst wahrzunehmen und dafür dankbar zu sein ist eines der Haupterkenntnisse der Azubis. Auch die Tatsache, dass Normalität etwas ganz Individuelles ist und für jeden Einzelnen etwas anderes bedeutet, haben die Azubis erkannt. Bei der Behindertenhilfe Bergstraße werden Rahmenbedingungen geschaffen, um den Menschen dort einen ganz normalen Arbeitsalltag zu ermöglichen, so dass ihr Handicap keine Einschränkung mehr darstellt.

„Die Soziale Woche hat mir erneut vor Augen geführt, dass jeder Mensch eine Behinderung mit sich trägt. Bei einigen ist sie offensichtlich, bei anderen erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Jeder Mensch hat Makel und unsere Aufgabe und Ambition sollte es sein, jedes Individuum so zu nehmen, wie es ist“, berichtet Alexander Christ über seine Erfahrungen während der Sozialen Woche.

„Ich hoffe, dass die Eindrücke der Sozialen Woche lange bei unseren Auszubildenden haften bleiben und sie von diesen Erfahrungen noch lange zehren werden“, sagt JÄGER DIREKT-Geschäftsführer Franz-Josef Fischer.

Die enge Kooperation zwischen JÄGER DIREKT und der Behindertenhilfe Bergstraße soll auch in Zukunft bestehen bleiben. Bei dem Hersteller für Elektrotechnik wurde bereits ein betriebsintegrierter Beschäftigungsplatz realisiert. Zudem konnten Mitarbeiter der Fürther Werkstatt Praktika bei JÄGER DIREKT absolvieren. Das langfristige Ziel lautet dabei, Menschen mit Behinderung den Zugang in die Wirtschaft zu ermöglichen.

Mehr Informationen über JÄGER DIREKT und die ‚gut drauf‘-Ausbildung auf www.gutdrauf-karriere.de.

Mehr Information zur bhb und den Künstlern auf www.bh-b.de.